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Mein Weg bis Olympia

Gestartet ist mein Weg im Jahr 2008 mit dem Erwerb des Seepferdchens und dem Einstieg in die Freizeitgruppe beim Schwimmklub Sparta Konstanz. Bereits ein Jahr später wechselte ich in die Wettkampfgruppe. Jahr für Jahr arbeitete ich mich weiter nach oben, bis ich schließlich 2015 im Alter von 12 Jahren in der Rennmannschaft ankam.

Bei meiner ersten DJM im Jahr 2016 und dem 3. Platz im Schwimmmehrkampf wurde mein damaliger Trainer vom SV Halle angesprochen. Danach ging alles sehr schnell: Ab November 2016 lebte ich in Halle (Saale) im Sportinternat und trainierte für den SV Halle.

Nach eineinhalb Jahren kam es dort zu Umstrukturierungen, sodass ich mich nach einem neuen Stützpunkt umsehen musste. Nach Probetrainings in Frankfurt, Hamburg, Neckarsulm und Saarbrücken zog ich im Mai 2018 nach Saarbrücken um.

Im Sommer 2019 startete ich erstmals international bei den EYOF in Baku. Alles lief nach Plan – bis 2020 Corona kam. Während des ersten Lockdowns mussten alle minderjährigen Sportler den Stützpunkt in Saarbrücken verlassen.

Ab Juni 2020 fand ich in Leipzig eine neue Heimat. Mit 16 Jahren bezog ich dort meine erste eigene Wohnung. Neben dem Trainingsalltag kamen nun auch Haushalt, Einkaufen und Kochen dazu.

Im Sommer 2021 nahm ich an der JEM in Rom teil. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen infizierte ich mich auf der Rückreise mit Corona. Nach zehn Tagen mit positivem Test folgte Long Covid – nichts ging mehr. Ich musste sechs Monate pausieren und begann im Januar 2022 praktisch wieder bei null.

Doch es ging schnell wieder aufwärts: Im Sommer 2022 war ich erneut in Rom, diesmal bei den offenen Europameisterschaften mit der 4×200 m Freistilstaffel. 2023 folgte meine erste Teilnahme an Weltmeisterschaften in Singapur – ebenfalls mit der 4×200 m Freistilstaffel.

2024 erreichte ich schließlich mein großes Ziel: die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Paris mit der 4×200 m Freistilstaffel.

Nach den Olympischen Spielen fiel ich jedoch in ein mentales Loch. Einige Trainingskollegen in Leipzig beendeten ihre Karriere, und es kam wenig Nachwuchs nach. Es fiel mir zunehmend schwer, mich für das Training zu motivieren.

Nach den sehr erfolgreichen Kurzbahn-Weltmeisterschaften im Dezember 2024 traf ich eine wichtige Entscheidung: Durch den Kontakt zu meinem früheren Trainer aus Kindertagen erhielt ich den Tipp für Uster (Schweiz). Nach einer Probewoche inklusive Wettkampf entschied ich mich zu bleiben – und begann dort ein neues Kapitel.

Seepferdchen 2008

4x200 Freistil Staffel OLympia 2024 Paris

@pirvat

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@jokleindl

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